Workshops für pädagogische Fachkräfte

 

 

Elterngespräche kompetent leiten

 

Für zahlreiche pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Institutionen (Schulen, Tageseinrichtungen für Kinder, Jugendämtern etc.) besteht ein wichtiger Aufgabenbereich darin, Elterngespräche zu führen. Von der Qualität dieser Kontakte und den Ergebnissen dieser Gespräche können Arbeitserfolge wesentlich abhängen. Ebenso wird die Arbeitszufriedenheit davon stark beeinflusst. Um diese Kontakte professionell zu gestalten, sind grundlegende Kenntnisse über

-       Eltern-Kind-Beziehungen, Familiendynamiken und typische Konfliktmuster

-       Kenntnisse in der Gesprächsführung und

-       systemische Kenntnisse über die eigene Stellung im Beratungssystem sehr hilfreich.

 

In der Fortbildung werden diese drei Aspekte vermittelt und an praktischen  Beispielen erläutert.

Methoden: Vorträge, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele

 

 

 

 

 

 

Familienkonflikte verstehen

Strukturmerkmale, Problemmuster, Lösungswege

 

Um die heutigen Probleme und Konflikte in Familien verstehen und lösen zu können, müssen die Strukturmerkmale, die typischen Beziehungsmuster und Kreislaufprozesse in den Blick genommen werden. Die „systemische Sicht“, die nicht das einzelne Kind oder die einzelne erziehende Person (zumeist die Mutter) als „problematisch“ begreift, sondern das „System Familie“ betrachtet, hat sich in der Erziehungsberatung bewährt.

In dieser Fortbildung werden die problematischen Familienstrukturen thematisiert, Konflikte produzierende doppelte Botschaften offengelegt und sogenannte „Teufelskreise“ in der familiären Kommunikation beschrieben.

Außerdem lernen die Teilnehmer/innen anhand ausgewählter Beispiele Lösungswege für typische Problemsituationen kennen.

 

Fr., 15.06.18, Bergische VHS Wuppertal, Auer Schulstr.20  (Anmeldung)

 

Seminarinhalte

  

 

 

Umgang mit Wut und Aggressionen bei Kindern

 

m familiären und institutionellen Kontexten gibt es viele Situationen, die bei Kindern Aggression und Wut entstehen lassen, denn Kinder müssen erst lernen, mit ihren Gefühlen umzugehen. Sie versuchen ihrem Ärger Luft zu machen, indem sie zum Beispiel brüllen, schreien, herumtoben oder gar kratzen, beißen oder schlagen. Oft stehen Eltern und Erzieher*innen dem aggressiven Verhalten von Kindern hilflos gegenüber. Es ist wichtig zu verstehen, warum sich ein Kind in bestimmten Situationen aggressiv verhält, um gelassen damit umzugehen und besonnen darauf zu reagieren. Wie Eltern und Erzieher*inen situativ angemessen mit kindlichen Aggressionen umgehen können, ohne mit eigenen Wutimpulsen zu reagieren und wann sie wie eingreifen sollten, wird in diesem Workshop ausführlich behandelt.

 

Seminarinhalte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teamentwicklung in der Offenen Ganztagsschule 


Schule ist ein komplexer Lebensraum, in dem neben dem Kerngeschäft Bildung weitere wichtige Aufgaben zu bewältigen sind: die Erziehung, Betreuung, Freizeitgestaltung von Kindern und die Kommunikation mit Eltern. Um diese umfangreichen Anforderungen erfüllen zu können, muss ein multiprofessionelles Team z.B. aus Lehrern, Sozialarbeitern, OGS-Betreuern, Integrationshelfern und möglicherweise künftigen Inklusionsassistenten gut zusammenarbeiten. Dazu gehören klare gemeinsame Regeln und eine entwickelte Kommunikationskultur. Teams sind keine formelle Organisation, sondern sie müssen sich entwickeln. Die Entwicklung von Teams geht nicht linear, zielstrebig und mit immer größerer Effizienzsteigerung vor sich. Teams müssen zusammenfinden, sie müssen Konflikte konstruktiv austragen und beseitigen, Kompromisse schließen und Fehlentwicklungen korrigieren, um sich zu integrieren und zu wachsen.

Dieser Entwicklungsprozess vollzieht sich auf verschiedenen Ebenen:

  • auf der Sachebene, hier sind alle Aspekte der sachlichen Bewältigung der Aufgabenstellung und der Selbstorganisation angesiedelt und
  • auf der Interaktionsebene, auf der alle menschlichen Seiten des Teams betroffen sind (z. B. Wertschätzung, Einfluss, erwünschtes und unerwünschtes Verhalten, die eigene Rolle im Team usw.).

 

Arbeiten im Team

 

"Kooperatives Planen im Team"

 

Folgende Themen können behandelt werden:

 

Welche gemeinsamen Planungen finden im Team /Schule/Offener Ganztag statt?

Umgang mit Regeln, Absprachen, pädagogischen Maßnahmen

Umgang mit „schwierigen“ Kindern

Umgang mit Störungen im Unterricht / in der Betreuung

Umgang mit Lernblockaden

Umgang mit der Schnittstelle Hausaufgaben

Umgang mit Elterngesprächen

 

 Leitung: Achim Schad     (systemischer Paar- und Familientherapeut)

            Susanne Schad  (Kinder- und Jugendcoach)

 

 

 


 

Fachtag "Väter und frühe Bindung" in Wuppertal am 11. September 2017

  

 

 

 

 

 

 

Weitere Fortbildungsthemen: siehe Kursthemen

 

 

 

 

 

 

 

Den Horizont erweitern