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Wie werde ich meinen Partner am schnellsten los?

 10 goldene Regeln für Paare

 

1.    Erziehen Sie Ihren Partner

Als Sie Ihren Partner kennenlernten, haben Sie ihn durch eine rosarote Brille betrachtet. Inzwischen sehen Sie jedoch klar seine Makel und Unzulänglichkeiten, die nicht hinnehmbar sind. Konfrontieren Sie ihn regelmäßig mit seinen Fehlern und charakterlichen Schwächen. Wiederholen Sie Ihre Kritik auch dann, wenn Sie den Eindruck bekommen, Sie reden gegen eine Wand. Steter Tropfen höhlt den Stein. Ihr Partner wird sich mit seinen Defiziten auseinandersetzen und irgendwann zu dem Schluss kommen, dass Sie eine bessere „bessere Hälfte“ verdient haben und Sie aus Rücksicht verlassen.

 

2.    Sprechen Sie mit Freunden über Ihre Eheprobleme

Probleme in der Paarbeziehung belasten. Wenn Sie bisher erfolglos versucht haben mit Ihrem Partner über dessen Fehler zu sprechen, vertrauen Sie sich Freunden an. Wenn die Freunde Sie kaum zu Wort kommen lassen, weil Sie ihrerseits stundenlang über ihre lernresistenten Partner klagen, wenden Sie sich an Ihre Eltern oder Geschwister. Jeder Gesprächstherapeut wird Ihnen bestätigen, dass reden erleichtert und nichts mehr gut tut, als sich verstanden zu fühlen, zumal von einer vertrauten Person. Teilen Sie anschließend Ihrem Partner mit, in welchen Kritikpunkten die Freunde oder Eltern Sie bestätigt haben. Diese Übereinstimmung wird Ihren Partner nun davon überzeugen, dass er sich ändern muss.

 

3.    Suchen Sie die Fehler zuerst beim anderen

 Auch wenn Sie ahnen, dass für Ihre Eheprobleme sie beide verantwortlich sein könnten, sprechen Sie vor allem darüber, wo sich der andere ändern muss. Die eigenen Fehler in den Blick zu nehmen, fällt sehr viel schwerer, als die des Partners, also sollten Sie mit der leichteren Übung beginnen.

 

4.    Vermeiden Sie Lobhudelei in der Partnerschaft

Kinder muss man loben, sie brauchen Anerkennung, Wertschätzung und Streicheleinheiten. In der Partnerschaft ist das unnötig. Die Aufgaben sind klar verteilt und die Erledigung ist selbstverständlich. Es reicht völlig, wenn die mangelhafte Erledigung kritisiert wird und fällige Aufgaben des Partners angemahnt werden. Auch die Frage „Liebst du mich?“ ist mit dem Akt der Eheschließung beantwortet worden. (Bei nicht verheirateten Paaren reichen die gemeinsam in die Welt gesetzten Kinder als Beleg.) Auf Gesten der Zuneigung und Anerkennung zwischen Eltern reagieren Kinder außerdem oft eifersüchtig.

 

5.    Sprechen Sie in klaren Du-Botschaften

Damit Ihr Partner wirklich versteht, dass er gemeint ist, sollten Sie die Sätze an ihn möglichst mit „Du solltest…“ , Du hast schon wieder…“ Du bist unglaublich ( gemein / ignorant/ gleichgültig etc.)…“ beginnen. Wenig effektiv sind Sätze wie „ Mich verletzt….“, „Ich habe Angst…“, „es macht mich traurig…“ oder andere Sätze, in denen Sie ihre Gefühle mitteilen. Das lenkt nur von den klaren Tatsachen ab, mit denen Ihr Partner sich auseinander zu setzen hat.

 

6.    Sorgen Sie für genügend Stress

Sie solten als Eltern immer unter Dampf stehen und der Terminkalender sollte mindestens so gut gefüllt sein, wie der Kühlschrank..

Wenn Sie als Frau und Mann zu Hause aufeinandertreffen, umgibt sie das inspirierende Familienleben. Die Kinder müssen vom Sportverein, der Musikschule oder Freunden abgeholt werden, der Elternabend in der Schule steht an, die Geburtstagsfeier mit 9 Kindern ebenso, sie beide sind zwar erschöpft und müde, aber der Terminkalender mahnt unerbittlich zur Eile. Die „to-do-Liste“ ist endlos, die Eltern erinnern sich gegenseitig an die Dinge, die dringend erledigt werden müssen. Ein dicht gefüllter Wochenplan zeigt, dass die Familie effektiv gemanagt wird. Der selbstgewählte Stress belebt, es kommt keine Langeweile auf und die Eltern sind stolz, mit letzter Kraft alles bewältigt zu haben.

 

7.    Vermeiden Sie als Paar Zeit zu zweit, Ihre Kinder fühlen sich ausgeschlossen

Wenn Paare Eltern werden, stehen die Kinder im Mittelpunkt der Familie. Da Kinder viel Aufmerksamkeit und Zuwendung brauchen, sollten Eltern auf Zweisamkeit möglichst verzichten. Am besten ist es - aber schwer realisierbar - wenn Paare sich die wichtigsten persönlichen Dinge vor Ihrer Elternschaft anvertraut haben, dann können sie sich der Elternschaft mit Hingabe widmen. Ihnen bleibt es auf diese Weise auch erspart, gemeinsame Interessen zu kultivieren, die Betreuung und Erziehung der Kinder sind Gemeinsamkeit genug.

   

8.    Ihre Herkunftsfamilie steht immer an erster Stelle.

Es passiert nicht selten, dass die Eltern mit dem Partner nicht einverstanden sind, sich eine „bessere Partie“ für Ihr Kind gewünscht hätten und sich abweisend oder kritisch gegenüber dem Partner ihres Kindes zeigen. Vermittelnde Bemühungen als Tochter oder Sohn sind ein Spagat, der oft misslingt. Halten Sie im Konflikt zwischen ihren Eltern und Ihrem Partner im Zweifelsfall zu Ihren Eltern. Einen neuen Partner findet man eher als neue Eltern.

 

9.    Legen Sie jedes Wort des Partners auf die Goldwaage, das wertet ihn auf.

In ehelichen Auseinandersetzungen fällt schnell mal die eine oder andere unbedachte Bemerkung, die aus der momentanen Emotion entspringt. Ein Vorwurf, eine Beleidigung, übertriebene negative Darstellungen, die in drastischen Worten geäußert werden. Prägen Sie sich solche Sätze gut ein, speichern Sie diese im Langzeitgedächtnis und konfrontieren Sie Ihren Partner wiederholt an diese Entgleisungen. Ihr Partner wird es Ihnen danken, er fühlt sich dann ernst genommen und spürt, wie bedeutsam jedes seiner Worte für Ihr Selbstwertgefühl ist.

 

10. Behalten Sie Ihre Wünsche und Bedürfnisse für sich, Partner haben hellseherische Fähigkeiten.

Es gibt nichts Schöneres, als einen Partner zu haben, der einem jeden Wunsch von den Augen abliest. Ein Partner, der einfühlsam meine geheimsten Wünsche spürt und diese zu erfüllen vermag. Einfach paradiesisch. Um diesen paradiesischen Zustand schon auf Erden zu verwirklichen, sollten Partner möglichst wenig über ihre Wünsche und Bedürfnisse sprechen, sondern darauf bauen, dass der andere seine hellseherischen Fähigkeiten trainiert und weiterentwickelt. Eines der vielen Bücher über Unterschiede von Frauen und Männern heißt: „Männer zappen und Frauen wollen immer reden.“ Auch dieses Problem des schweigenden Ehemanns lösen Frauen am besten mit der Methode „Hellsehen“. Der Mann muss sich gar nicht äußern, wenn die Frau weiß, was der Mann will, denkt, braucht und fühlt. Frauen sollten diese Fähigkeit perfektionieren, das Schweigen der Männer wird auf diese Weise auch zur Vollendung gebracht.