Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte

 

 

Elterngespräche kompetent leiten

 

Für zahlreiche pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Institutionen (Schulen, Tageseinrichtungen für Kinder, Jugendämtern etc.) besteht ein wichtiger Aufgabenbereich darin, Elterngespräche zu führen. Von der Qualität dieser Kontakte und den Ergebnissen dieser Gespräche können Arbeitserfolge wesentlich abhängen. Ebenso wird die Arbeitszufriedenheit davon stark beeinflusst. Um diese Kontakte professionell zu gestalten, sind grundlegende Kenntnisse über

-       Eltern-Kind-Beziehungen, Familiendynamiken und typische Konfliktmuster

-       Kenntnisse in der Gesprächsführung und

-       systemische Kenntnisse über die eigene Stellung im Beratungssystem sehr hilfreich.

 

In der Fortbildung werden diese drei Aspekte vermittelt und an praktischen  Beispielen erläutert.

Methoden: Vorträge, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele

 

 

 

 

 

 

Familienkonflikte verstehen

Strukturmerkmale, Problemmuster, Lösungswege

 

Um die heutigen Probleme und Konflikte in Familien verstehen und lösen zu können, müssen die Strukturmerkmale, die typischen Beziehungsmuster und Kreislaufprozesse in den Blick genommen werden. Die „systemische Sicht“, die nicht das einzelne Kind oder die einzelne erziehende Person (zumeist die Mutter) als „problematisch“ begreift, sondern das „System Familie“ betrachtet, hat sich in der Erziehungsberatung bewährt.

In dieser Fortbildung werden die problematischen Familienstrukturen thematisiert, Konflikte produzierende doppelte Botschaften offengelegt und sogenannte „Teufelskreise“ in der familiären Kommunikation beschrieben.

Außerdem lernen die Teilnehmer/innen anhand ausgewählter Beispiele Lösungswege für typische Problemsituationen kennen.

 

Fr., 10.11.17, Bergische VHS Wuppertal, Auer Schulstr.20  (Anmeldung)

 

Seminarinhalte

  

 

 

Autorität ohne Gewalt

Elterliche Präsenz statt elterliche Ohnmacht

 

Die Sicht auf Kinder hat sich in der Gesellschaft in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Das wirkte sich auch erheblich auf die Eltern-Kind-Beziehung und die Familienstruktur aus. Statt Dominanzverhalten gegenüber den Kindern entwickelte sich eine partnerschaftliche Verhandlungspädagogik mit dem Ziel, Kinder an Entscheidungen stärker partizipieren zu lassen, ihre Bedürfnisse und Wünsche stärker zu berücksichtigen und auf Demütigungen, Strafen und Drohungen weitestgehend zu verzichten. Die Bedeutung einer positiven tragfähigen Beziehung wurde zunehmend erkannt und der Leitsatz: „Nur auf der Basis einer guten Beziehung gelingt Erziehung“ ist allgemein anerkannt. Im Zuge dieser positiven Veränderungen stellte sich aber heraus, dass nun die elterliche Autorität oftmals verloren geht. Respektloses Verhalten der Kinder, Dauerdiskussionen und entnervte Eltern, die sich ohnmächtig gegenüber grenzüberschreitenden und aggressiven Kindern fühlen, stehen ratlos ihren Kindern gegenüber. Das Konzept der Elterlichen Präsenz besteht darin, eine vertrauensvolle Beziehung zum Kind mit positiver Autorität zu verbinden, ohne auf die alten Methoden der autoritären Erziehung zurückzugreifen.

In dieser Fortbildung wird das Konzept vorgestellt und an praktischen Beispielen die Umsetzung erläutert.

 

Powerpoint Präsentation von F. Natho (Institut für Fortbildung, Supervision und Familientherapie Halberstadt)

 

 

 

 

Weitere Fortbildungsthemen: siehe Kursthemen

 

 

 

 

 

 

 

Den Horizont erweitern